Pfarrverband

Soziale und gesetzliche Verbesserungen bei Konfliktschwangerschaften


1. Offizielle Statistik und anonyme Motivforschung zu Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich
2. Hinweispflicht des Arztes auf Unterstützungs- und Beratungsangebote: Die Beratung muss alle wesentlichen Informationen zu rechlichen, finanziellen und psychosozialen Unterstützungsmöglichkeiten enthalten.
3. Bedenkzeit zwischen Anmeldung und Durchführung eines Schwangerschaftsabbruches: Um keine übereilte Entscheidung zu treffen sollten alle Unterstützungs- und Beratungsangebote in Anspruch genommen werden können. Dazu benötigt es eine mindestens dreitägige Bedenkzeit vor einem Schwangerschaftsabbruch, wie es auch bei anderen operativen Eingriffen üblich ist.
4. Informationskampagne über Adoption/Pflege als Alternative zum Schwangerschaftsabbruch: Kein Kind ist ungewollt. In Österreich warten überproportional viele Adoptiveltern auf ein Kind.

Ein Ende der Diskriminierung von Kindern mit Behinderung in Österreich


1. Abschaffung der eugenischen Indikation: Aktuell ist Abtreibung von gesunden Kindern bis zum dritten Monat möglich, jene von behinderten Kindern sogar bis zur Geburt. Dies ist nicht nur eine deutliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderung sondern vor allem ein unwürdiges Werturteil über ihr Lebensrecht.
2. Breitgefächertes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Eltern, die ein Kind mit Behinderung erwarten

Die Initiative #fairändern ist dabei einerseits eine große Medienkampagne, die in der Gesellschaft auf das Thema aufmerksam machen will, um so auch langfristig ein Umdenken in der Gesellschaft einzuleiten. Andererseits ist #fairändern eine Parlamentarische Bürgerinitiative, die mit den sechs Punkten auf konkrete Verbesserungen der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen zielt. In der Medienkampagne werden wir kostenlos von Ploner Communications, einer der größten Medienagenturen Österreichs, unterstützt.
#fairändern wird vom ÖCV, der Plattform Christdemokratie, dem Institut für Ehe und Familie, der Evangelischen Allianz, dem Salzburger Ärzteforum, Jugend für das Leben, und anderen Organisationen unterstützt.
Auch mit den Bischöfen sind wir in engem Kontakt. Kardinal Schönborn, Erzbischof Franz Lackner und Bischof Manfred Scheuer, haben bereits Videostatements gegeben, schriftliche Empfehlungen zum Unterschriften-Sammeln in den Kirchen, gibt es von Jugendbischof Turnovszky und em. Bischof Küng.
Am 24. November 2018 werden die bis dahin gesammelten Unterschriften dem Parlament übergeben.

Unterschriftenlisten liegen in den Pfarrkanzleien, sowie in den Pfarrkirchen des Pfarrverbands auf.

 

Weitere Infos: www.fairändern.at