Erstkommunion in Rußbach, 28.06.2020

Am Sonntag, 28.6.2020 war es endlich soweit. Acht Kinder, die sich sehr intensiv mit Religionslehrerin Johanna Huber und Pfarrer P. Virgil auf die Erstkommunion vorbereitet hatten, durften das erste Mal den Leib des Herrn empfangen. (Ersatztermin statt dem 1. Mai 2020)

Es war ein sonniges. lebendiges Freudenfest, bei dem verschiedene Gruppen mitgewirkt haben. Ein Bläserensemble der Trachtenmusikkapelle und der Ruaßbocha LiachtKlong gestalten diesen Gottesdienst musikalisch sehr ansprechend.

Pfarrer P. Virgil betonte bei diesem sehr interaktiven und schwungvollen Gottesdienst besonders die Freude an der persönlichen Beziehung mit Jesus. Die Erstkommunion markiert den Beginn einer immer stärker werdenden Verbindung mit dem lebendigen Herrn und Gott, der uns ein ständiger Freund und Begleiter in allen Lebenslagen sein kann.

Text und Fotos: PA Stefan Scheichl

Eindrücke von der Erstkommunionvorbereitung 2020

Nachdem die gesetzlichen Bestimmungen der COVID- Krise es möglich machten, nahmen wir sofort die Erstkommunionvorbereitung wieder auf. An drei Nachmittagen trafen sich die Erstkommunionkinder mit ihrer Religionslehrerin Johanna Huber und P. Virgil. Beim ersten wurde eine Stunde vor dem Allerheiligsten in der Pfarrkirche gestaltet.
Am zweiten Nachmittag feierten wir das Versöhnungsfest mit der Erstbeichte. Und am Freitag vor der Erstkommunion feierten wir einen Gottesdienst mit der Tauferinnerung. So gestärkt und gut vorbereitet, konnte der große Tag kommen...

Text: P. Virgil
Fotos: Johanna Huber

KBW-Vortrag in Rußbach, Thema: "Schreckgespenst Demenz"

Vortrag, am 16.06.2020,  mit  Frau Mag (FH) Karoline Radauer

Werden wir alle dement, wenn wir nur alt genug werden?

Der Vortrag war in sinnvoll strukturierte Teilbereiche gegliedert. Zunächst gingen wir der grundsätzlichen Frage nach, was eine Demenz überhaupt ist und woran man sie am Einfachsten erkennt: Betroffene können Unterhaltungen oft nicht mehr folgen, haben Orientierungsprobleme, erkennen Gebrauchsgegenstände des Alltags nicht mehr als solche usw.

Anschließend stellte sich die Frage, was für eine kompetente Demenz-Diagnostik notwendig ist. Dabei sollte der Arzt vor allem nach dem Ausschluss-Verfahren vorgehen.

Ein weiterer Punkt waren die unterschiedlichen Demenz-Formen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen primären und sekundären Demenzen.

Primäre Demenzen: Das Gehirn ist "krank", diese Formen sind derzeit nicht heilbar, nur stabilisierbar und behandelbar.

Dieser Bereich lässt sich unterteilen in Neuro-generative „Plaques“  (Alzheimer, Lewi Body, Frontalhirn = gesellschaftlicher Umgang ist dort gespeichert) und Vaskuläre Durchblutungsstörungen (Schlaganfall, Gehirnblutung)

Sekundäre Demenzen: Das Gehirn ist "nicht krank". Verantwortlich für diese Demenzen sind verschiedene Mangelzustände, Depressionen (Seratoninmangel) …

 

Anschließend wurden die Zusammenhänge von Ultra-Kurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis mit Blickrichtung Demenz beleuchtet. Menschen mit Demenz-Erkrankung können lt. Frau Mag. Radauer grundsätzlich "nichts Neues" (Ausnahmen bestätigen die Regel) lernen. Uns wurde in weiterer Folge auch bewusst gemacht, dass diese Erkrankung mittlerweile auch ein großer Wirtschaftsfaktor ist.

Sehr spannend wurde es als die Frage aufkam, ob eine Demenz erblich bedingt ist. Lediglich 2 % ist der erbliche Anteil bei Alzheimer!!! Wir haben es also zu einem sehr großen Anteil selbst in der Hand!

Wie können wir also vorbeugen? Mindestens 30 min Sport/Bewegung am Tag, damit lässt sich das Risiko um bis zu 60 % senken!!! Weiters  eine ausgewogene, bunte Ernährung (viele Gewürze, wenig Salz), gesunde soziale Kontakte, das Gehirn ausreichend trainieren, wenig Fernsehen (ganz schlecht), ein echtes Gegenüber ist wichtig, Positiv denken…

Ein weiterer positiver Faktor ist die gelebte Religiösität/Spiritualität. Frau Mag. Radauer möchte diesen Bereich in Zukunft noch mehr unter die Lupe nehmen.

20 Besucher (auch aus anderen Pfarren des Pfarrverbandes) erlebten einen sehr spannenden und sinn-erfüllten Vortragsabend.

Text: PA Stefan Scheichl

Fotos: Thomas Steindler, PA Stefan Scheichl

 

 

KBW-Vortrag: "Unbekanntes von Jesus"

Am Dienstag, 14.1.2020 durften wir im Rahmen eines KBW-Abends Pfarrer Heinrich Wagner im Pfarrheim Rußbach herzlich begrüßen. Er ist Pfarrer in Salzburg - St. Elisabeth und Initiator und Begründer der mittlerweile sehr bekannten Institution "Bibelwelt" in Salzburg. Ministranten- sowie Jungschargruppen aus Rußbach und Abtenau waren bereits dort zu Gast und sehr begeistert davon.

Ein eher ungewöhnliches Thema erwartete uns. "Unbekanntes von Jesus".

Wir sind es gewöhnt an Bibeltexte so heranzugehen, dass wir uns immer gleich fragen, was uns Jesus damit für unser Leben sagen möchte. Diese übliche Herangehensweise wollte Pfarrer Wagner einmal aufbrechen und den Fokus darauf legen, was wir anhand der Bibeltexte über Jesu menschliche Seite, vor allem über seine Emotionen, sagen können. Wir betrachteten dabei die Gleichnisse aus dem Matthäus, Markus- und Lukasevangelium. Eine wertvolle Erkenntnis war, dass mehr oder weniger viel gesellschaftliche und religiöse "Reibung" in den Gleichnissen zu finden ist. Unsere Erkenntnisse wurden sehr anschaulich als Bodenbild dargestellt.

Pfarrer Wagner bot uns auch Einiges an Literatur an, die man auch direkt erwerben konnte. Im Anschluss an den spannenden thematischen Teil ließen wir die Abendstunden im Rahmen einer gemütlichen Agape ausklingen.

Ein herzlicher Dank gebührt vor allem dem Vortragenden sowie KBW-Leiter Thomas Steindler, der diesen ausgezeichnet besuchten Vortragsabend (über 20 Personen aus dem gesamten Lammertal) erst möglich machte.

Text und Fotos: PA Stefan Scheichl

 

 

Gartenführung mit Lesung

mmh ..., es duftet und grünt ganz wunderbar im sommerlichen Rußbacher Bibel- und Duftgarten. An diesem Montagnachmittag (16. Juli 2018) hat Gartengestalter Dr. Fritz Seewald zu einer öffentlichen Gartenführung mit Lesung geladen. Pastoralassistentin Elisabeth Katzdobler las zu einzelnen Pflanzen dazugehörige Textstellen aus der Heiligen Schrift.

Gott pflanzte einen Garten, heißt im zweiten Schöpfungsbericht (vgl. Gen 2,4b-25), er ließ allerlei Bäume aus dem Erdboden wachsen und gab den Garten den Menschen zum Wohnsitz. Der Garten als Paradies- ein Bild, das uns der Rußbacher Bibel- und Duftgarten Tag für Tag in Erinnerung hält.

 

Foto/Bericht: Elisabeth Katzdobler

Firmung: "Der Kirche Beine machen"

Mit Sonntag, dem 17. Juni, war der große Tag gekommen. Die Trachtenmusikkapelle führte den Festzug mit den siebzehn Firmkandidaten und –kandidatinnen  und Firmspender Erzabt Korbinian Birnbacher OSB auf dem Weg zur Kirche an. Es war ein feierlicher Gottesdienst, ausgestaltet mit schönen Texten und schöner Musik. In seiner Predigt sprach Erzabt Korbinian Birnbacher OSB davon, dass der Hl. Geist der Kirche „Beine“ mache: „Wo der Hl. Geist weht, da kommt etwas in Bewegung“. Gesagt, geschehen: Am Ende der Gottesdienstfeier traten die Eltern der Neugefirmten nach vorne und sangen ihren Kindern ein Segenslied zu.

Fotos und Text: Elisabeth Katzdobler

 

 

Wallfahrt zur Wallfahrtskirche Christkindl

Am Pfingstdienstag veranstaltete die Pfarrgemeinde Russbach wieder ihre traditionelle Pfarrwallfahrt. Gefahren wurde nach Steyr zur Wallfahrtskirche Christkindl. Pater Winfried feierte mit den Wallfahrern eine sehr schöne Messe die vom Russbacher Kirchenchor und von Alois und Blasius musikalisch umrahmt wurde. Danach wurde unter fachkundiger Führung die Kirche erklärt und die Krippenausstellung besucht. Bei der Heimfahrt kehrten alle Teilnehmer in Schloss Orth in Gmunden auf Kaffee und Kuchen ein. Die Wallfahrer waren alle sehr angetan und freuen sich schon wieder auf die Wallfahrt 2019.

Fotobericht von Johann Wintersteller

Familienmaiandacht

Am ersten Freitag im Mai trafen sich viele Kinder, deren Eltern und Großeltern sowie einige weitere Rußbacherinnen und Rußbacher um 18 Uhr beim Liftparkplatz in Rußbach. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Kreuz des Friedens, um dort eine Maiandacht zu feiern. Die Religionslehrerin der Volksschule Rußbach, Hanni Huber, gestaltete die Maiandacht sehr liebevoll und kindgemäß, wodurch alle Kinder miteinbezogen wurden und aktiv teilhaben konnten. Die wunderschöne musikalische Umrahmung von Hanni und den Volksschulkindern machte die Maiandacht zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle, die mitgefeiert haben. Vielen Dank dafür.

Bericht und Fotos: Madlen Kibler

 

 

Pilgertag der Firmlinge: vom Kloster Gut Aich nach St. Wolfgang am Sonntag, den 8.4. 2018

 

 

Vom Europakloster Gut Aich in St. Gilgen aus, machten sich an diesem strahlenden Aprilsonntag die Rußbacher Firmlinge des diesjährigen Jahres mit Pilgerbegleiter Jurij Tanay vom Kloster Gut Aich auf dem Weg über den Falkensteinpilgerweg nach St. Wolfgang: selber die Glocken läuten bei der Wolfgangs Klause, einen Baum pflanzen, staunen über die Seelandschaft am Aberseeblick, die erste Schifffahrt nach dem langen Winter, dazwischen geistliche Impulse am Weg. Es war ein wunderbarer Pilgertag, der von Silvia Hirscher sorgfältig vorbereitet und von Helmut und Günther Hirscher sowie von PA Elisabeth Katzdobler mitbegleitet wurde.

 

Fotos und Bericht: Elisabeth Katzdobler

 

 

Palmsonntag, 25. März, mit Kinderkirche im Pfarrheim

Am Palmsonntag versammelten sich, wie jedes Jahr, viele Rußacherinnen und Rußbacher zur Palmweihe im Ort. Nach der Weihe machten sich die Erwachsenen auf den Weg in die Kirche, um dort gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Da die Leidensgeschichte in der Kirche natürlich einige Zeit dauert, trafen sich die Kinder währenddessen im Pfarrsaal für ein Kinderprogramm. Christine las den Kindern erst eine Geschichte über den Einzug Jesu in Jerusalem vor. Danach legten wir gemeinsam ein schönes Bodenbild, bei dem jedes Kind mithelfen durfte. Zum Abschluss sprachen wir gemeinsam einen Segen und schenkten uns gegenseitig ein Kreuzzeichen. Mit einem Lied zum Einzug in Jerusalem zogen wir schlussendlich gemeinsam in die Kirche ein und feierten dort den Gottesdienst mit der restlichen Pfarrgemeinde zu Ende.

Fotos: Elisabeth Katzdobler, Bericht: Madlen Kibler

Fastensuppe mit Geburtstagseinlage

 

 

 

Vergelt's Gott Ingrid Wintersteller, Heidi Brugger und Bärbel Ortner für die Organisation der Fastensuppenaktion am 18. März 2018 nach dem Pfarrgottesdienst im Pfarrheim. Bärbel Ortner hat den Andrang bei den Suppentöpfen und Heidi Brugger beim Kuchenbuffet vorbildlich gemeistert.

Viele andere haben mitgeholfen, u.a. Werner Wintersteller, der in diesem Jahr sogar eigene Plakate gedruckt hat, Frieda und P. Winfried, die sich in der Küche ums Geschirr gekümmert haben, PA Elisabeth Katzdobler und auch einige der Firmlinge, die beim Servieren mitgeholfen haben.

Der Reinerlös der Fastensuppe geht wieder an die Schwesterngemeinschaft in Argentinien.

Fastensuppe mit Geburtstagseinlage?

Ja, das stimmt schon so, denn PGR-Obfrau Monika Schwaighofer hat genau an diesem Tag einen bemerkenswert runden Geburtstag gefeiert. Pfarrer, Pfarrgemeinderat und die Pfarrgemeinde gratulierten sehr herzlich. Happy birthday, dear Monika!

 

Fotos und Bericht: Elisabeth Katzdobler

Cenacolo - eine Gemeinschaft, die trägt

Am Freitag, 16.3. 2018 um 19:30h fand im Pfarrsaal Rußbach ein Vortrag über die Gemeinschaft Cenacolo statt.

Was ist Cenacolo und wie kam es zu dieser Gründung?

Die geistliche Schwester Elvira Petrozzi, die Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo, wollte nicht hinnehmen, dass es für die vielen Jugendlichen, die in Alkohol und Drogen verfangen waren, keine Hilfe geben sollte. Am 16. Juli 1983 eröffnete sie, unter einfachsten Bedingungen, das erste Haus in Saluzzo, etwa 60 km südlich von Turin. Das Haus war nach kurzer Zeit überlaufen, sodass die Gründung weiterer Niederlassungen Weltweit notwendig wurde. 

Die Gemeinschaft Cenacolo bietet jungen Menschen in allen Krisensituationen – besonders bei Drogenproblemen – die Möglichkeit zu einem Neubeginn. Ein aktives Leben in Gemeinschaft heißt, viel arbeiten und beten, Sport treiben und miteinander reden … – Cenacolo hilft jungen Menschen, ihre Wurzeln zu entdecken, Kraft zu tanken und neu zu beginnen. Das „Medikament“ ist die Gemeinschaft selbst – ein einfaches Lebensmodell, das seine Kraft aus christlichen Wurzeln schöpft. Offen ist die Gemeinschaft für alle jungen Menschen – unabhängig von Nationalität und Religion, die Sinnfragen quälen oder in schweren Lebenskrisen stecken. Die Gemeinschaft Cenacolo lebt von der „Vorsehung“ Gottes – das sind konkret jene Wohltäter und Freunde, die bereit sind, jungen Menschen bei ihrem Neubeginn zu helfen mit Beten und Spenden jeder Art.Die Erfolgsrate gibt diesen Konzept eindeutig recht, bei Cenacolo beträgt die Erfolgsquote 80 Prozent. Das heisst, 80 Prozent der Jugentliche schaffen auf Dauer den Ausstieg aus den Drogen und den Einstieg in ein ganz normales Berufs und Privatleben.Ein Besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Winfried Bachler OSB für die Bereitstellung des Pfarrsaales, Herrn Josef Eder aus Annaberg, der die 4 Jugentliche Vortragende aus Cenacolo begleitet hat und den ca. 40 Erwachsenen  + Jugentlichen die zu diesem Vortrag gekommen sind.

Text und Fotos: Christine Schwaighofer

 

 

 

Unterwegs in Gottes staunenswerter Schöpfung - auf Schneeschuhen

Wintersonne und Frühlingsluft - dieser 3. März hat alles geboten, um mit Leib und Seele in Bewegung zu kommen. KBW-Leiter Thomas Steindler hat wieder zu einer Schneeschuhwanderung mit Mag. Hans Quehenberger geladen, zusammengekommen ist ein, im wahrsten Sinne des Wortes  "hübsches Grüppchen" - Monika, Hans, Rudi, Elisabeth, Barbara, zwei Marien, Thomas, Frieda und Christine. 

"Gott kommt uns immer schon entgegen, aber der Mensch sollte sich auch in Bewegung bringen. Auf Ihn zugehen", so Hans Quehenberger, gleich bei seinem ersten geistlichen Impuls. "Gerade die vorösterliche Fastenzeit ist eine gute Zeit dafür, sich auf das Wesentliche im eigenen Leben zu besinnen. Fasten tut uns Menschen not: Sich zurücknehmen, Bedürfnisse aushalten, Zeit und Ressourcen bewusst einsparen - es soll etwas was übrig bleiben, für mich selbst, aber auch für den Anderen".

Es war ein wunderschöner Frühlingsnachmittag fürs Herz und für alle Sinne!

Thomas Steindler und Hans Quehenberger seien herzlichst dafür gedankt!

 

Bericht, Fotos: Elisabeth Katzdobler/Thomas Steindler

 

 

Rußbach ganz hell- Lichtmess am 2.2. 2018

 

 

 

Für das Lichtmessfest am 2. Februar haben die Kinderkirche-Verantwortlichen Eva Reschreiter und Madlen Kibler gemeinsam mit Obfrau Monika Schwaighofer zu einer Lichterprozess vom Wasserpark über den Dorfplatz zur Kirche geladen. Es war eine wunderbare Lichtstimmung im tiefwinterlichen Rußbach, vom Versammlungsort an, als dort immer mehr und mehr Fackeln entzündet wurden. In der Kirche wurde das letzte Mal das Weihnachtsbäumchen überm Tabernakel erleuchtet. P. Winfried Bachler OSB feiert die Hl. Messe mit einem Priester aus Ungarn und der Kirchenchor versammelte sich rund um Alexander Hornegger, der in Rußbach zugleich Organist und Chorleiter ist.

Fotos und Bericht: Elisabeth Katzdobler

200 Jahre "Stille Nacht!, Heilige Nacht!", Vortragsabend Katholisches Bildungswerk Rußbach

Im kommenden Jahr 2018 feiert die Musik von "Stille Nacht!, Heilige Nacht!" 200 Jahr-Jubiläum.

Thomas Steindler, seit Juni d.J. Leiter des Katholischen Bildungswerkes Rußbach, hat zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte zum Themenabend ins Pfarrheim geladen. Die Referentin Dr. Anna Holzner (Stille Nacht Museum, Hallein) stellte das Leben der beiden Persönlichkeiten Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber ganz genau vor und räumte mit allerlei Legenden auf, die sich bis heute um das weltweitbekannte Lied hartnäckig halten.

Eine der Legenden handelt von der Kirchenmaus, die das Balgwerk der Orgel angeknabbert haben soll, deshalb auch der Orgelbaumeister Mauracher aus dem Zillertal anreisen musste und dieser dann eine Abschrift des Stille-Nacht-Liedes mitgenommen hätte. "Eine Kirchenmaus aber wäre verhungert, wäre sie auf die Orgel angewiesen gewesen", so Anna Holzner, denn "es gab nämlich keine Orgel in der alten Oberndorfer Kirche".

Es war ein wunderbarer Abend, in adventlicher Atmosphäre. Danke, Thomas Steindler für die Einladung!

zu den Fotos:

1 Gruppenbild - die Referentin Dr. Anna Holzner (weißer Pullover) mit den Rußbacher Gastgebern. Auch mit dabei: Museumspädagoge Benjamin Huber vom Keltenmuseum Hallein (hinten).

2 Thomas Steindler, Pfarrgemeinderat seit März d.J. sowie Leiter des Katholischen Bildungswerk Rußbach (seit Juni d.J.), eröffnet den Abend.

3 Monika Schwaighofer, "Chefin", PGR-Obfrau, hat zum Gelingen des Abends ebenso viel beigetragen.

4 Fragerunde zum Schluss: "Und ... Nein, die Gitarre hat nicht der Lehrer Franz X. Gruber, sondern der Priester Joseph Mohr gespielt. Und ... Ja, das Stille-Nacht-Lied ist nicht für den Gottesdienst geschrieben".